HYAFF® PRODUKTE


HYALOMATRIX

Bioinduktiver Dermisersatz aus 100% HYAFF®

Produktbeschreibung
Hyalomatrix® ist eine bioinduktive und bioaktive 3D HYAFF® - Matrix zur dermalen Regeneration bei großflächigen, mitteltiefen bis vollschichtigen Hautdefekten und chronischen Wunden.
Hyalomatrix® ist eine zweilagige, flexible und anpassbare Matrix, bestehend aus einer HYAFF - Faser und einer semipermeablen Silikonschicht.
In der Regel ist die einmalige Anwendung ausreichend, um eine Neodermis zu induzieren. Hyalomatrix® besteht aus vollständig synthetisierter Hyaluronsäure, daher existiert keine Kontraindikation bei Empfindlichkeit gegenüber Bestandteilen tierischen Ursprungs und bedarf keiner Anfeuchtung oder sonstiger Aufbereitung, somit nach dem Öffnen sofort einsatzbereit. Kann bei Raumtemperatur gelagert werden und ist dabei bis zu vier Jahre lang haltbar.


Indikationen
Hyalomatrix® ist geeignet zur Wiederherstellung des dermalen Gewebes bei mitteltiefen bis vollschichtigen Wunden und Geschwüren, wie z.B.:

• Chronische Wunden, als da wären „Ulcus cruris“ und „Diabetisches Fußsyndrom“
• Tiefe zweitgradige und drittgradige thermische Verletzungen
• Mitteltiefe bis vollschichtige Gewebeschäden bei posttraumatischen und postchirurgischen Wunden
• Gewebedefekte in der plastischen und rekonstruktiven Chirurgie
• Wundverschluss nach Tumorresektionen und bei tiefen Hautentnahmestellen
• Post-exzisionale Deckung, z.B. bei Narbenkorrekturen


• Patient mit Diabetes mellitus Typ 2 Erkrankung, orale Behandlung der Hypoglykämie. Mehrmonatig bestehende Ulzeration der Ferse mit fortschreitender Exposition der Achillessehne und Fehlbildung des Fußes (pes equinus)
• Kürettage der Ulzeration bei Exposition des subkutanen Gewebes und der Achillessehne. Durchführung einer Z-förmigen-Achillessehnen-Verlängerung und Korrektur des Spitzfußes
• Interoperative Applikation von Hyalomatrix® auf das saubere, punktuell blutende Wundbett. Fixierung der Matrix durch sterile Klammern

• Hyalomatrix® wurde 20 Tage in situ belassen und ermöglichte die Formation einer Neodermis mit gutem funktionellen Ergebnis (Flexion und Extension des Sprunggelenkes)
• Neugebildetes Gewebe ermöglichte dabei auch die spontane Reepithelisierung, mit signifikanter Reduktion der Wundgröße
• Definitive Deckung des Defektes durch Hautverpflanzung mittels dünner Spalthaut • Aufgrund des gut vaskularisierten Transplantatlagers verlief die Einheilung komplikationslos



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